• Hafenweg 4 | 59192 Bergkamen-Rünthe
  • 0 23 89 / 92 40-0
  • info@beta-eigenheim.de

Aktuell

Wohnen in der Welt von morgen

Die Zukunft des Wohnens wird vielfältig, flexibel und individuell - dies verrät ein Auszug aus der Studie des Frankfurter Zukunftsinstitutes für die Darmstädter HEAG Holding AG.Kernaussage: Die Zukunft gehört der Stadt.

Entgegen dem deutschlandweiten Bevölkerungsrückgang wird die Einwohnerzahl vieler Städte und Metropolen in den kommenden Jahrzehnten steigen. Die Corona-Pandemie hat den anhaltenden Trend zur Individualisierung weiter befördert. Dieser Trend wird nach Auffassung von Zukunftsforschern zu einer steigenden Vielfalt an Lebensstilen, Familienmodellen, Konsummustern und Wohnformen führen. Städte gelten sowohl als Inkubatoren als auch als „Testlabore“. Der Wunsch nach Individualität und Selbstverwirklichung wächst weiter, führe in neue Gemeinschaften, Szenen, Kulturen, Arbeitsformen, Familien- und Lebensmodellen jenseits alter Konventionen, so die Forscher.

Die Ära der Multifunktionalität
Die Studie besagt, dass in den nächsten Jahren die klassischen Grenzen zwischen Wohnen und Arbeiten, zwischen Beruf und Freizeit, öffentlich und privat verschwimmen. Das zunehmende Bedürfnis und die steigende Notwendigkeit, flexibel, mobil und permanent erreichbar zu sein, verstärken diesen Trend ebenso wie die Möglichkeiten, die durch moderne Technik, Internet und digitale Vernetzung entstehen.

Innovativer Wohnungsbau und zukunftsweisendes Immobilienmanagement werden künftig neue Konzepte entwickeln, die eine funktionale Integration und Konvergenz unterschiedlicher Lebensbereiche zulassen: Wohnen und Arbeiten, Arbeiten und Konsum, Kinder- und Altenbetreuung am Wohn- und Arbeitsort, Privat- und Geschäftsleben – das wird (wieder) stärker ineinandergreifen. Weil bauliche Strukturen künftig schneller und flexibler auf gesellschaftliche Veränderungen reagieren müssen, die notwendigen Herstellungs-, Bewirtschaftungs- und Modernisierungskosten jedoch weiterhin hoch sind, werden Wohnungen, Grundrisse, Gebäude und Quartiere zunehmend multifunktional und „nutzungsneutral“ gestaltet. Sie werden nach Überzeugung der Forscher vielfältige Lebens- und Wohnmodelle ermöglichen. Mehrgenerationen-Wohngemeinschaften und Baugruppen von Privatpersonen, die sich zusammenschließen, um gemeinsame Wohnwünsche zu realisieren, werden selbstverständlich.

Durch intelligente Nutzungskonzepte werden aus reinen Wohnhäusern und -vierteln Räume, die rund um die Uhr „in Betrieb“ sind. Co-Working Spaces - voll ausgestattete Gemeinschaftsbüros, die temporär an Freelancer vermietet werden - finden sich dort ebenso wie Kinderbetreuung, Elder-Care-Services, Gemeinschaftsgärten und andere Angebote zur gemeinschaftlichen Nutzung. Die Vielzahl unterschiedlicher Lebensstile, Familienformen und Arbeitsmodelle verändert nachhaltig die Anforderungen an Wohnräume und den Wohnungsbau. Immobiliendienstleister reagieren darauf mit flexiblen Angeboten, differenzierten Wohnkonzepten und innovativen Smart Homes: Der Kühlschrank merkt, dass seine Vorräte zu Ende gehen und ordert selbstständig online. Die Heizung hat sich rechtzeitig vor dem Nachhausekommen eingeschaltet, der TV-Bildschirm zeigt Filmvorschläge, die Einladung zur Familien-Videokonferenz sowie die aktuellen Verbrauchsdaten für Strom und Gas.

Die jungen Alten
Vernetzte, „intelligente“ Häuser, ausgestattet mit innovativen Steuerungs- und Kommunikationstechnologien für Haushaltsgeräte, Unterhaltungselektronik und Energieversorgung werden 2040 alltäglich sein. Sie leisten dadurch einen aktiven Beitrag zu einem vielfältigen urbanen Leben. Wohnungen, Gebäude, Siedlungen und Stadtteile werden zunehmend als Gesamtsystem gedacht, das Wohnen, Arbeiten und Freizeit integriert.

Ein Grund für die Entwicklungen: Ältere Menschen bleiben länger jung. In den kommenden drei Jahrzehnten steigt der Anteil der über 65-Jährigen in Deutschland von 21 auf 31 Prozent. Daneben gibt es auch eine zweite, chancenreiche Seite des demografischen Wandels: Das Alter wird neu definiert. Das subjektiv empfundene Alter sinkt. Damit wandelt sich auch der Lebensstil. „Downaging“ wird zum Lebensgefühl der Generation 50plus. Die Jahre zwischen 60 und 70 gelten als das neue „mittlere Alter“. 70-Jährige fühlen sich im Schnitt 15 Jahre jünger. Der Lebensstil selbst über 80-Jähriger wird sich grundlegend von dem früherer Generationen unterscheiden. Die Alten von morgen werden wesentlich fitter, vitaler und gesünder sein. Denn die Menschen bleiben immer länger gesund. Die Lebenserwartung steigt nicht, weil sich der Alterungsprozess verlangsamt, sondern weil er immer später einsetzt.

 

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Datenschutzerklärung

Ich habe verstanden!
© 2018 beta Eigenheim- und Grundstücksverwertungsgesellschaft mbH

Search